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Hilfe für Kinderkrankenhaus in Rumänien |
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Rumänisches Gesundheitssystem vor dem Kollaps
Das Notfallkrankenhaus für mangelernährte Kinder in Timisoara vermittelt schon von außen eine bedrückende Atmosphäre. Hier werden schwer kranke Kinder behandelt.
Viele von ihnen sind mangelernährt und müssen oft wochenlang rehabilitiert werden. Auf Grund der schlechten finanziellen Lage der Stadt und des Landes, stehen auch diesem Krankenhaus nicht genügend Nahrungsmittel und Medikamente zur Verfügung. Luftfahrt ohne Grenzen / Wings of Help versucht bereits seit mehr als drei Jahren die Situation des Kinderkrankenhauses zu verbessern. Anfang dieser Woche wurde ein weiterer Transport für das Kinderkrankenhaus 3 Pädiatrie der Klinik „Louis Turcanu“, übergeben.
Zur Ladung des 40 Tonnen LKW gehörte vor allem Babynahrung, Desinfektionsmaterial, Trockennahrung und Kinderkleidung.
Prof. Margit Serban, Chefärztin der Abteilung für Pädiatrie, meinte bei der Übergabe der Hilfsgüter: „Das ist eine große Hilfe in schwieriger Zeit. Es ist schön internationale Freundschaft zu erleben.“
Rund 20 Jahre nach der Einführung marktwirtschaftlicher Verhältnisse, steht das Gesundheitssystem Rumäniens vor dem Kollaps. Die Wirklichkeit zeigt bankrotte Krankenhäuser, geschlossene Operationssäle, unterbezahlte Ärzte und Pflegekräfte sowie eine unzureichende Behandlung der Patienten. Ursache dafür sind nicht die gut ausgebildeten Ärzte, Krankenschwestern und das Pflegepersonal, sondern die immer weiter steigenden Kosten für Gesundheitsversorgung bei massiv sinkenden Löhnen.
Von den 450 Krankenhäusern Rumäniens entsprechen nur drei europäischen Standards. Medikamente werden nur noch gegen Barzahlung geliefert, meist müssen die Patienten ihre eigenen Medikamente mitbringen und manchmal sogar ihre Mahlzeiten.
Luftfahrt ohne Grenzen/Wings of Help bedankt sich bei allen Unternehmen, die diese Hilfe möglich gemacht haben und wird seine Arbeit in Rumänien fortsetzen.
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